Modellklasse

"Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zurecht. " (Goethe)   

                                         

 

Die Modellklasse ist eine Art Vorschulklasse, und gehört zu dem baden-württembergischen Projekt "SCHULREIFES KIND".

Die Klasse hat sich in der Stephansschule als "Bienenklasse" etabliert, da die Kinder sich "fleißig wie die Bienen" auf einen guten Schulstart vorbereiten.

Intentionen sind ...

  • gezielte Förderung von Fünfjährigen zur Vermeidung von Zurückstellungen und Klassenwiederholungen
  • intensive Kooperation von Kindergärten und Stephansschule, um den Schulübergang zu erleichtern

 

Gezielte Förderung durch ...

  • gezielte Beobachtung in Kindergärten und Stephansschule auf der Basis von speziell entwickelten Könnensprofilen
  • Untersuchung durch das Gesundheitsamt
  • die Kooperation von ErzieherInnen, Lehrerinnen, Eltern und Therapeuten
  • das Erstellen von individuellen Förderplänen
  • eine Lehrerin mit Montessori-Diplom und Zusatzausbildung in Theaterpädagogik

 

Was wird in der Bienenklasse gefördert ?

  • Körperwahrnehmung
  • Sprache
  • Konzentration
  • soziale Kompetenzen
  • mathematische Basiskompetenzen

 

 

SCHULJAHR 2009/10

Der sichere Schulweg

Am Mittwoch den 18.März 2010, kam der Polizist Herr Scheuble in unsere Bienenklasse.
Zunächst redeten wir mit Herr Scheuble über die Aufgaben der Polizei. Er zeigte uns, wie man Fingerabdrücke entdeckt und wie man einen Verbrecher mit Handschellen festnimmt, aber uns konnte er nicht festnehmen, da wir zu kleine Hände hatten.


Herr Scheuble ist ein ganz besonderer Polizist, der liest auch Bilderbücher vor und singt und spielt Gitarre.
Wir lernten wie wir uns gegenüber Fremden verhalten sollten und dass man  „Nein!“ sagen darf, wenn man etwas nicht mag.


Herr Scheuble erklärte uns, wie wir uns in einem Notfall verhalten sollen. Wir wählten die Nummer der Polizei und der Feuerwehr.

                                          

Nachdem wir schon fleißig mit Frau Winkler geübt hatten, richtig über die Straße zu gehen, wollten wir das natürlich auch dem Polizisten vorführen.
Wir lernten das abbiegende Autos auch über die grüne Fußgängerampel fahren und dass wir deswegen nicht einfach über grün rennen dürfen, sondern trotzdem schauen müssen.
Ohne Ampel über die Straße zu gehen ist noch mal ein bisschen schwieriger, da wir links und rechts schauen müssen und selbst entscheiden müssen, ob alles frei ist, damit wir sicher zur Schule kommen.


 
Und zwischen parkenden Autos darf man nicht vergessen zu schauen, ob der Fahrer am Lenkrad sitzt. Damit wir die Straße gut sehen können, gehen wir bis zum Scheinwerfer und legen unsere Hand darauf. Dann schauen wir wieder links und rechts, dann erst können wir weiterziehen.


 
Mit ein bisschen Übung können wir bestimmt schon bald alleine und sicher zur Schule gehen.

 

Bussicherheitstraining

Nicht nur der Fußweg zur Schule muss geübt werden. Einige von uns werden auch mit dem Bus zur Schule fahren und auch das muss gelernt werden.
Am 25. März 2010 wurden wir von einem Busfahrer einem Polizisten und einer Fotografin mit einem Bus von der Schule abgeholt.
Der Busfahrer chauffierte uns zu einem Kreisel und da fuhren wir ein paar Runden „Buskarussel“, das machte viel Spass und wir mussten uns richtig festhalten, damit wir nicht vom Sitz rutschten. An der Bushaltestelle angekommen ,erklärten uns der Polizist und der Busfahrer, wie man sich an einer Bushaltestelle verhalten sollte und wie man in den Bus einsteigt. Wenn man nämlich zu nah an der Fahrbahn steht kann der Bus einen mit seiner langen „Nase“ umfahren.

Dann ging es weiter zu den Stadtwerken. Dort stiegen wir aus und stellten uns in den „Toten Winkel“ , das ist die Stelle, an dem der Busfahrer einen nicht durch seinen Rückspiegel sehen kann. Jeder durfte sich hinter das Steuer setzen und versuchen die anderen Klassenkameraden im „Toten Winkel“ zu entdecken, aber die waren wie weggezaubert.

Wir lernten die Puppe Pauli kennen. Er fuhr mit uns, dann stiegen wir aus, da der Busfahrer uns zeigen wollte, was mit Pauli passiert, wenn er eine Vollbremsung machen muss. Ihr könnt euch bestimmt schon denken, was mit Pauli passierte.
Er ist vom Sitz gefallen!
Also immer gut festhalten und nicht im Bus rennen, das könnte ganz schön wehtun. Nun wollten wir selber eine Vollbremsung miterleben und hielten uns gut fest. Der Polizist legte  einen Schulranzen auf den Boden und der rutschte bei der Vollbremsung durch den ganzen Bus. Also immer gut eure Taschen festhalten!

                                       


Wir durften auch die Buswerkstatt besuchen. Die Mechaniker ließen uns auf einer Hebebühne über einen Bus schweben.

                                       


Wir trafen den Papa von Luana. Mit ihm durften wir einen ganzen Bus per Knopfdruck anheben.
Und unter dem Bus spazieren gehen.


Einen Bus von unten sieht man nicht alle Tage.
Für riesengroße Aufregung sorgte die Waschanlage, wir durften im Bus sitzen bleiben und die Riesenbürsten kamen um den ganzen Bus herumgefahren.


Nach so vielen neuen Eindrücken wurden wir wieder mit dem Bus bis zur Schule gefahren und dort berichteten wir der Biene Tine, was wir alles erlebt haben.
 

 

Herbstwaldtag mit Frau Kind am Donnerstag, 05.11.09

Intention dieses Waldtages war es, den Herbstwald mit seinen Eigenschaften zu erleben.
Die Kinder stellten fest,

  • dass im Herbst die Blätter bunt werden und von den Bäumen fallen,
  • dass es viele Früchte und Samen gibt und
  • dass sich viele  Tiere auf den Winterschlaf/ Winterruhe vorbereiten.

Alle Kinder sammelten fleißig Blätter und Früchte, um diese auf ihr Aussehen zu untersuchen und zu vergleichen.

 


Spielerisch lernten die Kinder, wie der Igel und das Eichhörnchen sich auf den Winter vorbereiten.
Malik spielt einen schlafenden Igel.

Frau Kind erzählte den Kindern die Geschichte von den Wichtelkindern und regte so die Fantasie der Kinder an, eigene Wichtelhöhlen zu bauen.

Zur Nachbereitung wurde im Klassenzimmer das gesammelte Herbstmaterial ausgestellt und die Kinder gestalteten ein Blätterbüchlein mit Blätterfrottagen.

Des Weiteren bastelten die Schüler im Kunstunterricht bei Frau Brandstädter „Sandkarten“ mit Blättern für ihre Eltern.

Frau Kind verbrachte einen weiteren Vormittag mit uns und wir gestalteten ein Leuchttipi aus Blättern und Transparentpapier. Dieses soll uns das Jahr hindurch in unsere Leseecke erfreuen und uns an diesen wunderschönen Waldtag erinnern.



 

SCHULJAHR 2008/2009

 

Hier nehmen wir an einem Musikprojekt teil.