Unsere Schule

Die Stephansschule, mitten im Zentrum der Laube und dem Stephansplatz gelegen, ist die älteste Konstanzer Schule und hat eine lange Geschichte.

Das Gebäude wurde 1255 als Franziskanerkloster gegründet, von dem noch heute eine Spitzbogenarkade, ein Fresko in der heutigen Schulküche und die Stuckdecke im Musiksaal (ehemalige Bibliothek) Zeugnis ablegen.

Unter Kaiser Josef II. wurde das Kloster 1786 aufgehoben, 1818 in eine Kaserne umgewandelt und nach dem Kauf durch die Stadtgemeinde erklärte man das Gebäude 1844 zum Stadthaus.
Während der Revolutionsjahre 1848/49 wurden hier bedeutende politische Versammlungen abgehalten. Am 12.04.1848 soll Dr. Friedrich Hecker vom sogenannten Heckerbalkon die Deutsche Republik proklamiert hben.

1864 war im alten Konventsgebäude des ehemaligen Franziskanerklosters eine Knabenschule untergebracht. Am 22. Oktober 1868 setzte Konstanz als erste Stadt in Baden das Elementarschulgesetz um - es entstanden konfessionell gemischte Klassen, die sogenannte Simultanschule. Allerdings mussten Knaben und Mädchen gesonderte Eingänge und Treppenaufgänge benutzen. 1888 besuchten 1465 Kinder die Schule, was zu enormen Platzproblemen führte. Deshalb wurden die Mädchen 1889 in die Wallgutschule ausgelagert.

1960 zog die damalige Gewerbeschule nach Petershausen und es wurden an der Stephansschule Mittelschulklassen eingerichtet, die dann 1968 nach Petershausen an die Theodor-Heuß-Realschule übersiedelten.

Zwischen 1971 und 1976 renovierte die Stadt das Gebäude grundlegend. Die Grund- und Hauptschule richtete 1989 den ersten jahrgangsübergreifenden Montessorizug für die Klassen 1 bis 4 in Konstanz ein. Seit 2014 besteht die Stephansschule als Grundschule mit Montessoripädagogik.