Unsere Schule

Die Stephansschule, mitten im Zentrum der Laube und dem Stephansplatz gelegen, ist die älteste Konstanzer Schule und hat eine lange Geschichte.

Das Gebäude wurde 1255 als Franziskanerkloster gegründet, von dem noch heute eine Spitzbogenarkade, ein Fresko in der heutigen Schulküche und die Stuckdecke im Musiksaal (ehemaliges Refektorium) Zeugnis ablegen.

Nachdem das Kloster 1818 unter Kaiser Josef II. in eine Kaserne umgewandelt worden war, erklärte man das Gebäude 1844 zum Stadthaus. Während der Revolutionsjahre 1848/49 wurden hier bedeutende politische Versammlungen abgehalten. Am 12.04.1848 proklamierte Dr. Friedrich Hecker vom sogenannten Heckerbalkon die Deutsche Republik.

1864 war im alten Konventsgebäude des ehemaligen Franziskanerklosters eine Knabenschule untergebracht. Am 22. Oktober 1868 setzte Konstanz als erste Stadt in Baden das Elementarschulgesetz um - es entstanden konfessionell gemischte Klassen, die sogenannte Simultanschule. Allerdings mussten Knaben und Mädchen gesonderte Eingänge und Treppenaufgänge benutzen. 1888 besuchten 1465 Kinder die Schule, was zu enormen Platzproblemen führte. Deshalb wurden die Mädchen 1889 in die Wallgutschule ausgelagert.

1960 zog die damalige Gewerbeschule nach Petershausen und es wurden an der Stephansschule Mittelschulklassen eingerichtet, die dann 1968 nach Petershausen an die Theodor-Heuß-Realschule übersiedelten.

Zwischen 1971 und 1976 renovierte die Stadt das Gebäude grundlegend. Die bestehende Grund- und Hauptschule richtete 1989 den ersten jahrgangsübergreifenden Montessorizug für die Klassen 1 bis 4 in Konstanz ein.